Aktuelle Ausgaben

ajs-informationen 3/2010
Blick über den Tellerrand - Kinder- und Jugendschutz in Europa

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In der Europäischen Union leben derzeit 96 Millionen Menschen zwischen 15 und 29 Jahren. Mehr als ein Drittel davon sind als NEETs zu bezeichnen: "Not in education, employment or training". Alle europäischen Länder stehen also in der Praxis von Jugendschutz, Jugendhilfe und Jugendarbeit vor ähnlichen Herausforderungen. Daher lohnt der "Blick über den Tellerrand", denn der Blick auf unterschiedliche Zugänge und Problemlösungen in anderen europäischen Ländern bringt immer auch neue Aspekte für die eigene Praxis.

René Bendit
Was tut die Politik für die Jugend in Europa? Jugendpolitiken im europäischen Vergleich

Seddik Bibouche
Von anderen lernen? Integration von benachteiligten Jugendlichen im europäischen Vergleich

In den Beiträgen aus der Praxis für die Praxis finden Sie Informationen zu Arbeitsansätzen und Projekten aus den Bereichen Suchtprävention, Jugendmedienschutz, Interkulturelle Pädagogik und Sexualpädagogik. Die Auseinandersetzung mit dem Kinder- und Jugendschutz in Europa soll mit dieser Jahrestagung nicht zu Ende sein: In der neuen Rubrik "Blick über den Tellerrand" möchten wir Sie zukünftig über interessante Projekte oder Tagungsangebote aus anderen europäischen Ländern informieren.

Den Strukturen, Zielsetzungen und thematischen Schwerpunkten nationaler Jugendpolitiken widmet sich Teil 2 des Artikels, den Sie in den ajs-informationen III/2010 finden. Er stellt Merkmale von „good practices“ der Integration für besonders benachteiligte Jugendliche in verschiedenen Ländern vor.

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ajs-informationen 2/2010
Gemeinsam unterwegs - Wie Familien und Pädagogik Resilienz fördern

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Das Familienleben in unserer Gesellschaft wandelt sich stark. Dazu tragen verschiedene Faktoren bei: die veränderten Bedingungen in der Arbeitswelt wie Mobilitäts- und Flexibilitätsanforderungen, unterschiedliche Familienkonstellationen, der Rollenwandel von Frauen und Männern, ein neues Verständnis von Erziehung und damit einhergehend ein verändertes Verhältnis zu Kindern.

Für Familien ist es nicht leicht, diese Neuerungen zu bewältigen. Zugleich haben sie ein großes Potenzial und zeigen viel Eigeninitiative, um mit den Herausforderungen zu Recht zu kommen. Notwendig ist dazu allerdings auch die Unterstützung des Umfelds und der Gesellschaft. Familien und pädagogische Fachkräfte können zusammen arbeiten, um die Resilienz von Kindern, ihre Widerstandskraft in Krisen, zu fördern.

Dr. Michaela Schier, Deutsches Jugendinstitut München
Erwerbsarbeit und Familie wandeln sich
Neue Anforderungen an die Gestaltung von Familie und Geschlechterarrangements
Die ausführliche Literaturliste finden Sie hier...

Elisabeth Helming, Deutsches Jugendinstitut München
Familie und Erziehung heute:
Im Spannungsfeld von Aushandlung, Verunsicherung und wachsender Familienarmut
Die ausführliche Literaturliste finden Sie hier...

In der Rubrik "Aus der Praxis für die Praxis" finden Sie bekannte und neuere Programme, die entwickelt wurden, um die Beziehungen von pädagogischen Fachkräften, Kindern und Eltern als Ressource wahr zu nehmen. Beispiele sind unter anderem  PRIK – Prävention und Resilienzförderung in Kindertageseinrichtungen aus Freiburg oder EFFEKT© – Entwicklungsförderung in Familien, Eltern und Kinder Training – aus Erlangen/Nürnberg.

Übersicht über Prävention und Reslienzförderung.

Die Literaturliste zum Beitrag "Entwicklungsförderung in Familien - Das Eltern- und Kindertraining EFFEKT und dessen Weiterentwicklungen" finden Sie hier...

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ajs-informationen 1/2010
Computerspiele

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Computerspiele bleiben in der Diskussion: als Kulturgut, als anspruchsvolle Freizeitbeschäftigung, die Kompetenzen wie Auge-Hand-Koordination oder das Durchdenken und Lösen komplexer Probleme fördert, Computerspiele als E-Sport, der ernsthaft und manchmal organisiert wie im Sportverein betrieben wird – das sind die Aspekte auf der eine Seite. Auf der anderen Seite werden die problematischen Gesichtspunkte der Spiele angeführt: die Vorliebe, vor allem der Jungs, für Kampfspiele, verbunden mit der Frage, ob damit gewalttätiges Verhalten trainiert wird, Computerspiele als Zeitfresser und neuerdings die Gefahr einer möglichen Computerspielsucht. Die Auseinandersetzung um digitale Spiele wird dabei nach wie vor teilweise sehr aufgeregt und emotional geführt.

Diese Ausgabe der ajs-Informationen widmet sich daher den derzeitigen Fragestellungen zu Computerspielen.

Christoph Klimmt, Universität Mainz
Computerspiele: der lange Weg zum realistischen Umgang mit dem neuen Unterhaltungsmedium Nummer eins

Dr. Tanja Witting, Fachhochschule Köln
Wie Computerspiele beeinflussen

In der Rubrik "Aus der Praxis für die Praxis" skizziert Verena Weigand den aktuellen Stand zur Alterskennzeichnung bei Online-Spielen, Herbert Rosenstingl stellt den österreichischen Ansatz einer Positivprädikatisierung vor, die Kolleginnen der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen präsentieren ihr Projekt "Lan-Partys für Eltern" und Christa Niemeier diskutiert die Frage  "computerspielsüchtig oder nicht?".

Die ungekürzte Version des Artikels von Dietmar Winter
"BEN X" – Flucht in virtuelle Welten, können Sie hier lesen.

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ajs-informationen 3/2009
Macht und Ohnmacht in der Pädagogik

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Macht und Ohnmacht sind zwei Seiten einer Medaille. Erziehende tun, was in ihrer Macht steht, um Kinder und Jugendliche zu unterstützen und zur Verbesserung ihrer Lebensbedingungen beizutragen. Zeigen diese Widerstand, kann erzieherische Macht "kippen": es kommt zu einem Fehlverhalten der Erwachsenen in Form von Übergriffen, Grenzverletzungen und Kränkungen. Doch auch Erziehende können sich ohnmächtig fühlen, wenn sie nicht mehr weiter wissen, wenn sie sich und die geltenden Regeln nicht "durchsetzen" können.

In Erziehung und Bildung sind Macht und Ohnmacht gleichermaßen präsent. Sie zeigt sich dort nicht allein als individuelle Macht, sondern auch in Strukturen. Bei einer Reflexion über Macht und Ohnmacht stellen sich die Fragen: Wie kann der Wille zur Macht in eine pädagogische Auseinandersetzung verwandelt werden? Welche Regeln gelten beim Spiel um Macht und Ohnmacht? Und: Bewusste Machtfülle bei Gewaltfreiheit – wie passt das zusammen? Antworten auf diese Fragen haben pädagogische Fachkräfte und Wissenschaftler bei der ajs-Jahrestagung im Juli 2009 gesucht, die wir in diesen ajs-informationen dokumentieren. 

Prof. Dr. Klaus Wolf, Universität Siegen
Ist Erziehung ohne Zwang und Gewalt möglich?

Prof. Dr. Cornelia Helfferich, Evangelische Hochschule Freiburg
Wer darf mit wem was machen?
Macht und Ohnmacht aus der Perspektive jugendlicher Interaktionssysteme

Die Beiträge aus der Praxis setzen sich mit der Asymmetrie in der pädagogischen Beziehung auseinander. Sie zeigen, was Schule und Einrichtungen der Jugendhilfe tun können, damit die Fachkräfte diese Asymmetrie pädagogisch wertvoll nutzen können und so Kinder und Jugendliche für die Zukunft "ermächtigten".

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ajs-informationen 2/2009
Partizipation - Mehr als ein Spielwiese?!

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Partizipation ist ein Thema, das aus unserer Sicht mehr Beachtung verdient. Die rechtlichen Grundlagen bilden das KJHG (insbes. §8) und die UN-Kinderrechte-Konvention (insbes. §12), die Deutschland zumindest eingeschränkt ratifiziert hat. Die Vorgabe lautet: Kinder und Jugendliche sind "junge Mitglieder" einer demokratischen Gesellschaft, ihre Beteiligung an Entscheidungen, die sie betreffen, ist unverzichtbar. In den letzten Jahren wird Partizipation in der Fachöffentlichkeit – wieder – verstärkt diskutiert. Hat sich dadurch die Praxis verändert?

  • Axel Pohl
    Warum fragen Sie nicht jemanden, der etwas davon versteht?
    Kommunale Partizipationsansätze zwischen tatsächlicher Beteiligung und bürgerschaftlicher Kosmetik
  • Liane Pluto
    Partizipation in den Hilfen zur Erziehung
    Produktive Irritationen

Praxisbeispiele zu den Möglichkeiten von demokratischer Schul-Kultur im Ammertal (bei Böblingen) sowie in Schweden und die Anwendung des hierzulande noch recht unbekannten "Familienrats" als viel versprechendes Beteiligungsinstrument bei schwierigen Entscheidungen des Jugendamts.

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ajs-informationen 1/2009
Unter anderen? Interkulturelle Lernprozesse

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Interkulturelle Öffnung oder interkulturelle Kompetenz sind Schlagworte unserer Zeit. Wie pädagogische Fachkräfte und Institutionen sie entwickeln können, war Thema der Jahrestagung 2008.

Diese Ausgabe der ajs-informationen dokumentieren die Beiträge dieser Tagung:  

50 Jahre Zuwanderung - und kein bisschen weise? fragt Prof. Dr. Franz Hamburger(Universität Mainz) und spannt in seinem Beitrag einen weiten Bogen, in dem er historische, politische und pädagogische Aspekte verknüpft. Unabdingbar ist, aus seiner Sicht, dass sich Deutschland zum Einwanderungsland erklärt. Nur dann können auch die Migrant/innen und ihre Kinder die Hinwendung zu ihrem Einwanderungsland vornehmen.

Dr. Iman Attia (Berlin) und Andreas Foitzik (Tübingen) führen einen Dialog Zum reflektierten Umgang mit "Kultur" in der Pädagogik. Sie kritisieren die Aufspaltung in "Wir und die anderen" – es geht vielmehr darum, im Spannungsverhältnis von Differenz und Macht Reflexionsprozesse zu fördern, Potenziale auszuschöpfen und Handlungsmöglichkeiten zu erweitern. Interkulturelle Kompetenz bedeutet für sie die kritische Reflexion von eigenen Bildern und Wahrnehmungsstrukturen, die ein "(An-)Erkennen" behindern.

Die Themen der Foren:

  • Verschieden sein - Gewinn für alle?
    Interkulturelle Öffnung in Schule und Jugendhilfe
  • Erziehung in zwei Welten?
    Elternarbeit im interkulturellen Kontext
  • An- oder Ausgeschlossen?
    Integrationspotenziale von Medien
  • Gesundheit – (k)eine Frage der Herkunft?
    Psychische Entwicklung von Migrantenkindern und -jugendlichen
  • Born to be wild?
    Migrantenjungen und ihre Männlichkeitsbilder

Die Inhalte der Foren werden kurz skizziert und durch Statements der teilnehmenden Referent/innen dokumentiert.

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ajs-informationen 3/2008
Selbstverletzendes Verhalten

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Selbstverletzendes Verhalten ist eine Möglichkeit, Probleme zu lösen, wenngleich eine destruktive. Bei genauerer Betrachtung der Symptomatik werden verdeckte oder verschwiegene Nöte der Betroffenen sichtbar: Ängste und großer innerer Druck, verdrängte, oft stark negative Gefühle oder eine unerträgliche innere Ambivalenz. Häufig gehen diese Spannungszustände auf traumatische Erlebnisse wie sexuelle Gewalterfahrung oder andere frühe Verletzungen zurück.

Selbstverletzendes Verhalten wird in dieser Ausgabe der ajs-informationen aus psychologischer und geschlechtsspezifischer Perspektive erklärt. Ursachen und Dynamik der zugrunde liegenden seelischen Spannungszustände werden erläutert, Möglichkeiten der Prävention und Intervention werden skizziert.

  • Jürgen Killus
    Selbstverletzendes Verhalten
  • Dagmar Preiß, MädchenGesundheitsLaden e.V., Stuttgart
    Perspektiven für Mädchen bei selbstverletzendem und aggressivem Verhalten

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ajs-informationen 2/2008
Härter durchgreifen?
Zur Debatte über die Verschärfung des Jugendgerichtsgesetzes

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Brauchen wir ein schärferes Jugendstrafrecht? Wird dadurch Kriminalität von Jugendlichen eingedämmt? Steigt die Jugendkriminalität wirklich? Was bringt Gewalttäter/innen herunter von "der schiefen Bahn"? Und wie sieht der Beitrag von Jugendhilfe und Schule aus: Wie werden Kinder und Jugendliche darin unterstützt, sich in die Gesellschaft zu integrieren, Interessen durchzusetzen und Regeln anzuerkennen? Mit diesen Fragen befasst sich die vorliegende Ausgabe der ajs-informationen.

Sie finden in dieser Ausgabe je einen Artikel aus kriminologischer, pädagogischer sowie juristischer Perspektive. Außerdem werden anhand von drei praktischen Beispielen Möglichkeiten der Prävention von Gewalt wie auch der Intervention bei straffällig gewordenen Jugendlichen dargestellt.

  • Prof. Dr. Wolfgang Heinz, Universität Konstanz
    Härtere Sanktionen im Jugendstrafrecht = weniger Jugendkriminalität! Stimmt diese Gleichung? 
  • Christian von Wolffersdorff, Universität Leipzig
    Abschied von der Resozialisierung - Über die Sehnsucht nach Disziplin, Erziehungscamps und die Verachtung für "Kuschelpädagogen"
  • Bernd Klippstein, Staatsanwaltschaft Freiburg
    Erziehen statt einsperren - Zuwendung statt Strafe
    Der mögliche Beitrag der Strafjustiz zum adäquaten Umgang mit Täter/innen

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ajs-informationen 1/2008
Völlig losgelöst? Jugend - Medien - Kultur

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Jugendliche Mediennutzung kennen zu lernen, ganz bewusst möglichst unvoreingenommen verschiedene Facetten jugendlicher Mediennutzung zu betrachten, dies waren die Ziele der Jahrestagung 2007 der Aktion Jugendschutz.

Diese Ausgabe der ajs-informationen dokumentiert die Beiträge der Tagung:

PD Dr. Waldemar Vogelgesang, Fachbereich Soziologie, Universität Trier, skizziert die eigenwillige Mediennutzung von Jugendlichen und die Kompetenzen, die sich Jugendliche dabei in unterschiedlichen Szenen aneignen.

Ulrike Wagner, JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (München), zeigt, wie Jugendliche ihre eigenen Wege durch die konvergente Medienwelt finden. Sie beschreibt dabei, dass die Zugangsweisen und unterschiedlichen Nutzungsformen abhängig sind vom sozialen Hintergrund und von der Bildung der Heranwachsenden.

Die Themen der Foren: 

  • Learning by doing?
    Digitale Medien – eine Chance für Bildungsprozesse in Schule und Jugendarbeit
  • Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser?
    Normen und Regeln im Netz
  • An- oder ausgeschlossen?
    Vernetzung als Lebensprinzip
  • World of Warcraft und Second Life
    Virtuelle Welten und ihre Faszinationskraft
  • Top Models und coole Macker?
    Gender-Inszenierungen in den Medien

Die Inhalte der Foren werden kurz skizziert und durch Statements der teilnehmenden Referent/innen dokumentiert.

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ajs-informationen 3/2007
Jugend und Alkohol

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Der Umgang junger Menschen mit Alkohol steht wieder verstärkt im Blickpunkt der öffentlichen Diskussion. Was sich beim Alkoholkonsum Jugendlicher in den letzten Jahren verändert hat und was die Fachwelt diskutiert, erfahren Sie in diesen ajs-informationen im November 2007.

Hauptartikel

Uwe Fischer, Zentrum für empirische pädagogische Forschung (zepf), Universität Landau
„Risiko“ – Reflexionen über einen negativ besetzten Begriff in der Prävention
Download des Artikels (76 KB)

Dr. Michael Klein, Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, Abtlg. Köln, Leiter der dortigen Kompetenzplattform Suchtforschung
Risikoverhalten und Risikokompetenz Jugendlicher im Umgang mit Suchtmitteln

Emmanuel Kuntsche, Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme (SFA) in Lausanne, Forschungsabteilung
Alkoholkonsum und Gewaltverhalten im Jugendalter – Ein Überblick zu Theorien und Forschungsarbeiten und Empfehlungen für die Prävention

Heidie Kuttler, Villa Schöpflin – Zentrum für Suchtprävention (bwlv)
"Wer trinkt sich ins Krankenhaus?"
Auszug aus: Alkoholprävention mit HaLT – Erfahrungen und Ergebnisse
Hier finden Sie die wesentlichen Ergebnisse aus mehr als 500 Fragebögen von Jugendlichen, die meisten in Zusammenhang mit einer stationär behandelten Alkoholintoxikation. Download

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ajs-informationen 2/2007
Kinder und häusliche Gewalt

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Eine Besorgnis erregende Anzahl von Kindern ist durch Gewalt in der Elternbeziehung belastet. Dies wirkt sich negativ auf ihre Entwicklung, auf ihre Schulleistungen, auf ihr Verhalten und auf ihre soziale Integration aus. Fachleute in Erziehungs-, Betreuungs- und Bildungsinstitutionen setzen sich zunehmend mit der Aufgabe auseinander, einen Beitrag zur Unterstützung von Mädchen und Jungen zu leisten, deren Kindheit durch Gewalt in der Elternbeziehung überschattet ist.

Prävention von häuslicher Gewalt geschieht durch Enttabuisierung dieser versteckten Form von Gewalt, durch Sensibilisierung der Fachkräfte und durch die Entwicklung von angemessenen und gut erreichbaren Hilfeformen.

Dr. Corinna Seith skizziert aufgrund der Ergebnisse einer Studie im Kanton Zürich, ob und mit wem betroffene Kinder über die Gewalt in der Familie sprechen, warum dies so ist und welche Möglichkeiten insbesondere die Schule hat, um das Gesprächstabu weiter abzubauen.

Je früher betroffene Kinder therapeutische Begleitung bekommen, desto größer sind die Chancen, traumatische Gewalterlebnisse zu verarbeiten und Folgeprobleme zu überwinden. Eine Möglichkeit dafür ist die "Arbeit am Tonfeld®". Anschaulich beschreibt Karin Kirschmann ihre Arbeit mit dieser Methode. Sie gibt auch Anregungen, wie Fachkräfte im Kindergarten traumatisierte Kinder unterstützen können.

Dr. Corinna Seith
Hilfesuche bei häuslicher Gewalt aus Sicht von Kindern und Jugendliche- Ergebnisse einer quantitativen Befragung unter Berücksichtigung von Geschlecht, Alter und kultureller Herkunft
Download des Artikels (145 KB)

 Karin Kirschmann
Arbeit am Tonfeld® Hilfe für traumatisierte Kinder

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ajs-informationen 1/2007
Jugendarbeitsschutzgesetz

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Trotzdem im Jahr 2006 die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist, bleibt die Ausbildungs- und Arbeitsmarktsituation für Jugendliche ausgesprochen schwierig. Ist eine Novellierung des Jugendarbeitschutzgesetzes notwendig, um jungen Menschen unter 18 Jahren den Weg in die Ausbildung - insbesondere im Dienstleistungsbereich - zu erleichtern?

Nach einem Abriss zur Geschichte des Jugendarbeitsschutzgesetzes diskutieren die Autoren des ersten Hautpartikels diese Frage aus unterschiedlichen Perspektiven.

Hans Jürgen Schlösser und Michael Schuhen
Jugendarbeitsschutz - ein Hemmschuh für Jugendliche in neuen Dienstleistungsstrukturen?
Ein Standpunkt zur angestrebten Novellierung des Jugendarbeitsschutzgesetzes 
Download des Artikels (124 KB)

Durch den Blick auf die Kinderarbeit im globalen Süden und die Bewegungen der arbeitenden Kinder eröffnet Ina Nnaji ungewohnte und neue Perspektiven zum Thema Kinderarbeit. Würdige Arbeit ist nach ihrer Meinung für Kinder eine Chance zu gesellschaftlichen Partizipation sowie eine Möglichkeit der Kompetenzerweiterung.

Ina Nnaji
Müssen Kinder vor Arbeit geschützt werden?
Ein Blick auf die Kinderarbeit im globalen Süden und die Bewegung der arbeitenden Kinder

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