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DU KANNST ENTSCHEIDEN
Präventionskampagne gegen Vernachlässigung von und Gewalt gegen Kinder

Informationen, Unterstützung und didaktisches Material finden Sie hier ...

Das Online-Handbuch
Gewaltprävention in der Grundschule

herausgegeben von Günther Gugel, Institut für Friedenspädagogik Tübingen, finden Sie hier

Landespräventionsrat NRW: Kommunale Kriminalprävention

Dieser Leitfaden zur Planung , Durchführung und Evaluation kriminalpräventiver Projekte (Dezember 2004) unterstützt auf sehr konstruktive Weise die Forderung, dass künftig nur noch evaluierte Projekte öffentlich gefördert werden sollen. Er ist nicht nur für kriminal- sondern auch für gewaltpräventive Projekte nützlich.

Bezug: 
Landespräventionsrat NRW
Postfach 103452, 40025 Düsseldorf

Zur Debatte um Jugendgewalt und Verschärfung des Jugendstrafrechts

Kontaktbüro Prävention

Um die Arbeit der Schulen rund um das Thema Prävention landesweit zu koordinieren und potentielle Partner auf Landesebene zu vernetzen, hat das Kultusministerium das Kontaktbüro Prävention eingerichtet.

Hier finden Sie u.a. Informationen zum schulischen Präventionskonzept oder die Handreichung für Schulen: stark.stärker.Wir.

Forschungsprojekt "Kinder- und Jugenddelinquenz im Spannungsfeld formeller und informeller Reaktionen insbesondere der Jugendhilfe"

Am Institut für Sozialpädagogik der Technischen Universität (TU) Berlin wurde unter Leitung von Prof. Dr. jur Johannes Münder ein dreijähriges, von der VW-Stiftung finanziertes Forschungsprojekt zu o.g. Thematik abgschlossen.
Im Schwerpunkt befasste sich das Forschungsprojekt mit dem formellen und informellen Umgang vornehmlich der Jugendhilfe (z.T. aber auch der Polizei) mit dem delinquenten Verhalten von strafunmündigen Kindern. Sofern es im zeitlichen Rahmend des Forschungsprojekts möglich war, wurde auch untersucht, wie der Umgang ist, wenn Kinder der Untersuchungsgruppe die Strafmündigkeitsgrenze überschreiten und erneut straffällig werden.
Eine Kurzfassung der Untersuchungsergebnisse finden Sie hier. In der Zeitschrift "Jugendhilfe" (Dez. 2002) finden Sie einen Artikel von Gabriele Bindel-Kögel: "Delinquentes Verhalten von Kindern und Jugendlichen und Aufgabenwahrnehmung der Fachkräfte des Jugendamtes". Eine Veröffentlichung der Gesamtergebnisse wird im Laufe dieses Jahres im LIT-Verlag erfolgen.

Literaturliste Gewaltprävention/Konfliktschlichtung

Deutsches Jugendinstitut (Hg.): Wider die Ratlosigkeit im Umgang mit Kinderdelinquenz.Präventive Ansätze und Konzepte.
Eigenverlag, München 2000
Vieles ist möglich im Feld Tertiärprävention mit nicht-strafmündigen Kindern! Berichtet wird über vielfältige Praxiserfahrungen, differenziert nach Arbeitsfeld und Alter der Zielgruppe. Schwierigkeiten werden dabei nicht verheimlicht. Ob in Familie, Schulklasse oder im sozialen Brennpunkt, als Einzelfallhilfe oder im Netzwerk - die Bandbreite präventiver Ansätze und Konzepte ist aktuell, informativ und wirkt mutmachend.

Drew, Naomi: Kinder lernen zusammen streiten und gemeinsam arbeiten.
Verlag an der Ruhr, Mülheim 2000
Zwar wird hier der Friedensbegriff etwas "dick" aufgetragen und Konflikte werden eher unter der Lösungs- bzw. Vermeidungsperspektive gesehen. Trotz dieser Einseitigkeit gibt der Versuch, den mediativen "win-win-Ansatz" auf Kinder zu übertragen - und dabei die Schritte Einzelne/r - Gruppe - Welt zu gehen, gute Impulse für Erzieher/innen (für Schule und Gruppenarbeit) und Eltern.

Faller, Kurt / Kerntke, Wilfried / Wackmann, Maria: Konflikte selber lösen. Mediation für Schule und Jugendarbeit. Das Streit-Schlichter-Programm.
Verlag an der Ruhr, Mülheim 1996
Für das, um was es eigentlich geht, ist dieser Klassiker mit seinen 200 Seiten erstaunlich knapp. Eine kompakte Übersicht über einen Streitschlichtungs-Konzept, mit allen dazugehörigen Bausteinen und eben soviel Hintergrund, wie nötig. Geschlechterdifferenzierung und Interkulturelles Lernen sind zumindest angerissen. Voll von Übungen ist dieses Arbeitsbuch eine praktische Hilfe für den pädagogischen Alltag.

Haumersen, Petra / Liebe, Frank: Multikulti. Konflikte konstruktiv. Trainingshandbuch Mediation in der interkulturellen Arbeit.
Verlag an der Ruhr, Mülheim 1999
Einführend werden die Prinzipien von Mediation prägnant und überschaubar zusammen gefasst: die unterstützte Suche nach einer beide zufrieden stellende Lösung. Als das Besondere interkultureller Mediation wird die notwendige Auseinandersetzung über unterschiedliche kulturelle Werte herausgestellt - ein Experiment! Der Such-Charakter kommt auch in der Haltung der Autor/innen zum Ausdruck. Ein spannender, informativer und gewinnbringender Beitrag zu mehr interkultureller Kompetenz.

Schubarth, Wilfried: Gewaltprävention in Schule und Jugendhilfe. Theoretische Grundlagen, Empirische Ergebnisse, Praxismodelle.
Luchterhand, Neuwied 2000
Eine ausführliche und theoretisch fundierte Übersicht über Erklärungsansätze von Gewalt und Aggression.
Bis auf die fehlende Differenzierung von Aggression und Aggressivität eine wertvoller Brückenschlag von Theorie zur Praxis! Wissenschaftliche Gewaltforschung ist gut verständlich aufbereitet und für Prävention zugänglich gemacht. Wertvolle Impulse für die Praxis in Schule und Jugendarbeit - u.a. deshalb, weil auch auf die notwendigen institutionellen Rahmenbedingungen hingewiesen wird.

Schwabe, Matthias: Eskalation und De-Eskalation in Einrichtungen der Jugendhilfe. Konstruktiver Umgang mit Aggression und Gewalt.
IGFH-Eigenverlag, Frankfurt 2000
In 2. deutlich erweiterter und überarbeiteter Auflage berichtet der Autor, selbst ehemaliger Leiter einer Erziehungshilfe-Einrichtung, von praktizierbaren Ansätzen in Prävention und Intervention - auf der Suche nach "einer guten Streit - und Aggressionskultur". Fundiert, praxisnah, mit vielen gut nachvollziehbaren Beispielen. Unbedingt empfehlenswert!

Literaturliste als PDF (50 KB)
© 2017 Aktion Jugendschutz Baden-Württemberg