Medien

Medienpädagogik in der Kinder- und Jugendhilfe

Fachtagung am 1. Oktober 2014, Stuttgart
in Kooperation mit der Landesanstalt für Kommunikation (LFK)
Baden-Württemberg

Der 14. Kinder- und Jugendbericht stellt die zunehmende Mediatisierung aller gesellschaftlichen Bereiche als eine zentrale Herausforderung des Aufwachsens von Kindern und Jugendlichen dar. Dies gilt gleichermaßen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Themen wie die sinnvolle Begleitung von Kindern und Jugendlichen bei der Mediennutzung, die Vermeidung von Ungleichheiten bei der medialen Teilhabe sowie die selbstbestimmte Verfügbarkeit über die eigenen Daten müssen über die pädagogischen Konzepte und organisatorischen Bedingungen in den Angeboten angegangen und implementiert werden.

Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe setzten sich im Rahmen der Tagung mit diesen Herausforderungen auseinander.

Social Media in der Sozialen Arbeit

18. Juni 2013 in der Fachhochschule Esslingen

Kinder und Jugendliche bewegen sich selbstverständlich in sozialen Netzwerken. Für die Soziale Arbeit stellt sich die Frage, was dies für die unterschiedlichen Arbeitsgebiete bedeutet. Während einerseits immer mehr Organisationen und Träger der Sozialen Arbeit in den Sozialen Netzwer­ken auf sich aufmerksam machen, oder sie auch zum "persönlichen" Kontakt mit der Klientel nutzen, gibt es anderer­seits durchaus Positionen, die den Netzwerkplatt­formen abwartend bis ablehnend gegenüberstehen.

Die Diskussion um Für und Wider, um Möglichkeiten und Chancen, Grenzen und Fallstricke wurde bei diesem Fachtag an der Hochschule Esslingen geführt.

Zum Programm

Clemens Beisel, Dipl. Soz. Pädagoge (BA), Vorstand der LAG Mobile Jugendarbeit/Streetwork

Nina Schweigert, Dipl. Pädagogin, Youth-Life-Line

 

Medienkompetenz und Medienpädagogik
Die Jugendlichen: "Wir wissen Bescheid - besser als ihr!"

13. November 2012, Stuttgart

Im Rahmen der dreiteiligen Veranstaltungsreihe der ajs, die sich mit Medienerziehung und Medienkompetenz in verschiedenen Alterstufen beschäftigt, stehen auf dieser Fachtagung nun die Jugendlichen im Mittelpunkt.

Neben Informationen zu jugendlichen Lebenswelten regt die Tagung zur Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Facetten jugendlicher Mediennutzung an und stellt medienpädagogische Ansatzmöglichkeiten vor.

Programm und weitere Informationen zum Programm

Wie ticken Jugendliche 2012?
Präsentation der Sinusstudie von Christine Uhlmann

Bücher, Musik und Filme im Netz - Was ist eigentlich erlaubt?
Präsentation von Michaela Zinke, Referentin des Verbraucherzentrale Bundesverbands im Projekt "Verbraucherrechte in der digitalen Welt“

Informationen: Ursula Arbeiter, Tel. (07 11) 2 37 37 15

Medienkompetenz und Medienpädagogik
Die 8- bis 13-Jährigen - Wir sind doch keine Babys mehr

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Medienkompetenz und Medienpädagogik in verschiedenen Alters- und Entwicklungsstufen" standen im Oktober die 8- bis 13-Jährigen im Mittelpunkt.

Was kennzeichnet diese Entwicklungsphase? Wie müssen (medien)pädagogische Angebote aussehen, damit sie interessant sind und angenommen werden? Welche Unterstützung brauchen die Jungen und Mädchen, um Medien kompetent zu nutzen? Was heißt "Medienkompetenz" in dieser Altersphase?

Zum Programm (160 KB)

Vortrag Prof. Dr. Burkhard Fuhs
Zwischen Kindheit und Jugend - Entwicklungsaufgaben und mediale Freizeitkultur von jungen Jugendlichen (850 KB)

Nadine Kloos, Medienpädagogin und Redakteurin im Projekt FLIMMO, JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, München und Ursula Kluge, Fachreferentin für Medien, Projektleiterin LandesNetzWerk für medienpädagogische Elternarbeit, ajs, Stuttgart:
Und was ist mit den Eltern?- Medienpädagogische Elternarbeit

Weitere Informationen zum Programm

Informationen: Ursula Arbeiter, Tel. (07 11) 2 37 37 15

Web 3.0
Herausforderungen für Medienpädagogik und Jugendmedienschutz

Tagungsprogramm

Begrüßung und Einführung
Elke Sauerteig, Geschäftsführerin der Aktion Jugendschutz

Web 3.0? Worum geht's?
Aytekin Celik (mp3 26 MB) 

Zwischen Partizipation und Ctrl-Verlust
Jugendliche und ihre Perspektive auf Datenschutz
und Persönlichkeitsrechte in Sozialen Netzwerkdiensten
Niels Brüggen  (mp3 38 MB) 

Aufwachsen in der "Digitalen Gesellschaft"
- welche Antworten Erziehung und Bildung geben müssten
Falk Lüke (mp3 42 MB)

Podiumsdiskussion
mit Niels Brüggen, Falk Lüke, Rudie Kramer, Martin Drechsler (mp3 85 MB)

Auf Wunsch einiger Tagungunsteilnehmer/-innen hier: 
Liste der Sendungen zu Medienthemen

Aus den Foren:

Achim Lauber, Lida de Reese:
Kinder im Netz

Rudi Kramer:
Datenschutz geht zur Schule
Linkliste zum Forum

 

 

"Das können doch nur meine Freunde sehen ..." Digitale Netzwerke und Web2.0 im Alltag von Jugendlichen

SchülerVZ, Kwick, Facebook, MySpace - fast alle Jugendlichen sind Teil eines digitalen Netzwerkes. Online-Communities und andere Web 2.0-Anwendungen sind zum selbstverständlichen Bestandteil ihres sozialen Lebens geworden.

Der Fachtag (Sept. 2009) gab einen Einblick in aktuelle Mediennutzungsgewohnheiten von Jugendlichen, die sich immer häufiger von denen der Erwachsenen unterscheiden. In Foren wurden Möglichkeiten vorgestellt, wie pädagogische Fachkräfte Kinder und Jugendliche unterstützen können, Medien verantwortungsbewusst zu nutzen.       

Weitere Dokumente und mp3-files zur Tagung finden Sie hier.

Information:
Ursula Arbeiter, Tel. (07 11) 2 37 37 15

Gangsta-Rap trifft Pädagogik
Jugendkultur zwischen Rebellion,
Gewalt und Kommerz

Fachtagung am 21. Oktober 2008 in Stuttgart-Vaihingen

Auf Erwachsene wirken Videos und Musik aus der Gangsta-Rap-Szene meist schaurig, abstoßend und angsteinflößend. Viele Jugendliche dagegen finden die gewaltverherrlichenden und sexistischen Texte faszinierend. Über 100 Pädagog/innen aus Jugendarbeit, Jugendhilfe und Schule setzten auf dieser Tagung mit Hip Hop und Gangsta-Rap auseinander. Sie erlebten wie vielschichtig das Thema ist und nahmen Anregungen für ihre Praxis mit.

Zum Programm (170 KB), Pressemitteilung der ajs (20 KB)

Michael Herschelmann

Musikprojekt der Hauptschule Innenstadt Tübingen

Musikwerkstatt Tübingen

Information:
Ursula Arbeiter, Tel. (07 11) 2 37 37 15
Lothar Wegner, Tel. (07 11) 2 37 37 14

Jugend Sucht Medien

undefined

Der Fachtag am 3. Juni 2008 bot eine Betrachtung und Bewertung des Phänomens "Jugend Sucht Medien" aus der Perspektive unterschiedlicher Disziplinen und Expert/innen.

  • Medien in den Lebenswelten von Jugendlichen
    Prof. Dr. Stefan Aufenanger, Universität Mainz
  • Das Suchtpotenzial von Computerspielen aus der klinischen Perspektive
    Klaus Wölfling, Diplom Psychologe, Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Universitätsklinikum Mainz 
    Thesen 
  • Im Sog der modernen Medien?
    Wolfgang Bergmann, Institut für Kinderpsychologie und Lerntherapie, Hannover
    Thesen
  • „… denn sie wissen nicht, was sie suchen …“
    Mediensucht-Prävention oder die Wiederentdeckung des Realen?
    Dr. Ulrich Wehrmann, Kommunaler Suchtbeauftragter Rhein-Neckar-Kreis
    Zum Vortrag
  • Machen Medien Jugendliche süchtig?
    Download des Artikels von Maria Jeggle zur Tagung, veröffentlicht in b&w 6/2008
  • Leben im Netz - Phänomen Computerspielsucht
    Pro Jugend Heft 2/2008 herausgegeben von der Aktion Jugendschutz Bayern

MP3-Files zur Tagung finden Sie hier

Pressestatement der Aktion Jugendschutz

Programm (300 KB)

 

 

Jugendmedienschutz im Internet

Kooperationsveranstaltung des Sozialministeriums Baden-Württemberg, der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) und der ajs am 27. April 2005.

Jugendmedienschutz im Internetzeitalter - Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM), eine Bestandsaufnahme nach zwei Jahren. (120 KB)
Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring, Präsident der Bayerischen Landesanstalt für neue Medien (BJM), Vorsitzender der KJM

Konvergenz der Medien - Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen (1250 KB)
Thomas Rathgeb, Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg, Geschäftsführer des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs)

O-Töne der Vorträge finden Sie hier ...

------------------------------------------------------------------------------------------

Thematische Foren

Safer Internet Programm der Europäischen Union - klicksafe.de
Netzwerk und Kampagne in Deutschland zur Medienkompetenzförderung im Internet
Ziel von klicksafe.de ist es, im Auftrag der Europäischen Kommission in Deutschland auf Chancen und Risiken des Internets aufmerksam zu machen und unterschiedliche Initiativen und Akteure zu dem Thema zu vernetzen. klicksafe.de möchte in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein für mehr Sicherheit im Internet schaffen, bietet Informationen, praktische Hilfestellungen und Fortbildungen für unterschiedliche Zielgruppen.

Kontakt:
Peter Behrens
, Büro klicksafe.de
c/o Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz
Projektinfo zum Download (91 KB)
Internetportal klicksafe.de

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Chatten ohne Risiko?
jugendschutz.net hat von September bis November 2004 zahlreiche Chats untersucht, um herauszufinden, wie gefährlich sie für Kinder und Jugendliche wirklich sind und was Betreiber tun können, um sie sicher zu gestalten.

Präsentation von Dr. Ulrike Behrens, jugendschutz.net (1044 KB)

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Noch Fragen? – Strukturen und rechtliche Grundlagen des Jugendmedienschutzes
Institutionen des Jugendmedienschutzes werden mit ihren jeweiligen Aufgabenfeldern und in ihrer Zusammenarbeit dargestellt. Rechtliche Fragen, die für die pädagogische Praxis relevant sind, wurden im Forum beantwortet.

Präsentation von Gerald Engasser M.A., Sozialministerium Baden-Württemberg zu Institutionen und Strukturen des Jugendmedienschutzes (250 KB)

Präsentation von Dr. Marc Liesching, Rechtsanwalt zu den rechtlichen Grundlagen des Jugendmedienschutzes (304 KB)

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Jugendschutz zwischen Recht und Pädagogik
In der pädagogischen Praxis ist nicht alles durch Gesetze regelbar. Medienkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation in der Informations- und Wissensgesellschaft. Jugendarbeit, Jugendhilfe und Schule sollen Kinder und Jugendliche beim Erwerb dieser Qualifikation unterstützen. Die problematischen Seiten des Internets sind eine Herausforderung, sich mit Heranwachsenden auseinander zu setzen.

Präsentation von Ursula Arbeiter und Elke Sauerteig, Aktion Jugendschutz Fachreferat Medien, (450 KB)

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Gute Seiten - Schlechte Seiten?
Kinderportale im Netz
Das Internet-ABC versteht sich als Ratgeber im Netz, der konkrete Hilfestellung und Informationen über den sicheren Umgang mit dem Internet anbietet. Die werbefreie Plattform richtet sich an Kinder zwischen 6 und 12 Jahren, Eltern und Pädagog/innen. Zentrales Ziel ist die Unterstützung beim Erwerb und der Vermittlung von Internetkompetenz: spielerisch für Kinder, informativ für Erwachsene.

Das SWR-Kindernetz gehört zu den Webseiten, die der Verein Erfurter Netcode im Jahr 2005 zum ersten Mal mit seinem Qualitätssiegel für kindgerechte Angebote auszeichnet. Das Siegel soll Eltern und Kindern eine Orientierung für kindgerechte Webseiten geben.

Präsentation von Mechthild Appelhoff, Vorsitzende des Internet ABC e.V., (3500 KB)
oder Sie surfen direkt bei http://www.internetabc.de/

 

 

Alles nur Spiel? Jungen – Computerspiele – Gewalt?

Bei diesem Fachtag der ajs am 6. Juli 2004 standen die komplexen Wechselbeziehungen zwischen Jungen, männlicher Sozialisation, Computerspielen und Gewalt im Mittelpunkt.

Programm zum Download

Pressestatements: Aktion Jugendschutz, Andreas Kirchhoff (Jff, München), Olaf Jantz (Medium e.V., Hannover)

Tagungsdokumentation:
Hauptvorträge und Inputs der Workshops werden im Rahmen der Fachzeitschrift ajs-informationen dokumentiert. (Ausgabe 3/2004, vergriffen), die Sie hier downloaden (507 KB) können.

© 2016 Aktion Jugendschutz Baden-Württemberg