Schriftenreihe Medienkompetenz

Schriftenreihe Medienkompetenz Band 5
Grundrechte im digitalen Raum - Ein Thema für den Jugendschutz

undefined

Mai 2016

Die digitale Technik entwickelt sich beständig weiter. Realität und computergestützte Wahrnehmung gehen durch neue Anwendungen verstärkt ineinander über, verschränken sich miteinander. Teilhabe in einer digitalen Welt ist ohne Medien nicht denkbar. Zugleich basiert jedes Medienhandeln derzeit auf undurchsichtigen Geschäftsbedingungen, bedeutet Tracking und Überwachung, liefert zugleich neue Daten. Algorithmen berechnen die Menschen, nicht nur um ihnen personalisierte Werbung auf den Bildschirm zu schicken, sondern auch um ihr Verhalten vorherzusagen und auf sie einzuwirken. Wie steht es da mit dem im Grundgesetz verankerten Recht auf Privatsphäre und dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung?

Ein zeitgemäßer Jugendmedienschutz kann sein Augenmerk nicht mehr nur auf Alters- und oder Zugangsbeschränkungen richten, um Heranwachsende vor desorientierenden und möglicherweise schädigenden Einflüssen durch Medien zu schützen. Neue Fragestellungen sind zu berücksichtigen: aktuell zum Datenschutz und zum Schutz der Persönlichkeitsrechte. Wie das gelingen kann wird derzeit in Wissenschaft und Praxis diskutiert, so auch in den Beiträgen dieser Ausgabe der Schriftenreihe Medienkompetenz.

Linkliste zur Veröffentlichung

Bestellmöglichkeit

Schriftenreihe Medienkompetenz Band 4
Zehn Jahre Web 2.0

undefined

Dezember 2014

Technische, ökonomische und inhaltliche Konvergenz prägt die Medienwelt: verschiedene Medien bzw. Kommunikationskanäle verschmelzen. Das Smartphone ist zum Symbol für diese Entwicklung geworden, es ermöglicht Kommunikation, Rezeption und Produktion.

Das sogenannte Web 2.0 provozierte immer ein breites Diskussionsspektrum zwischen Begeisterung, verbunden mit hohen Erwartungen an mehr gesellschaftliche Partizipation und Skepsis, bis hin zu Kulturpessimismus. Nach dem Bekanntwerden des Ausmaßes tatsächlicher und möglicher digitaler Überwachung, ist das Erschrecken groß.

Die Beiträge skizzieren die Entwicklungen der letzten Jahre und die aktuellen pädagogischen Herausforderungen. Neben der Auseinandersetzung mit einzelnen Formen jugendlicher Mediennutzung und Kommunikationskultur wie Selfies, Musikclips, YouTube oder Spiele-Apps, werden die Möglichkeiten der Förderung von Medienkompetenz in unserer Gesellschaft kritisch hinterfragt.

Linkliste zur Veröffentlichung

Bestellmöglichkeit            

Schriftenreihe Medienkompetenz Band 3
Die Jugendlichen: Wir wissen Bescheid -
besser als Ihr!

undefined

November 2013

Jugendliche sind mit digitalen Medien groß geworden, doch für viele Erwachsene, Eltern wie pädagogische Fachkräfte, ist jugendliches Medienhandeln oft eine Herausforderung und mit vielen Fragen verbunden: Warum sind die Medien so wichtig? Und wissen wirklich alle Jugendlichen gut genug Bescheid? Wo brauchen sie Unterstützung? Wie sollen pädagogische Fachkräfte, die "neuen" medialen Möglichkeiten nutzen?

Teil 3 der Reihe Medienkompetenz beschäftigt sich mit den Medien, die Jugendlichen wichtig sind: Soziale Netzwerke, Computerspiele und Filme. Fragen des Urheberrechts und andere rechtliche Fragen werden ebenso angesprochen wie der Themenbereich Pornografie.Darüber hinaus setzen sich zwei Autoren mit der Frage auseinander, ob pädagogische Fachkräfte Soziale Netzwerke für ihre Arbeit nutzen sollen oder müssen. Und schließlich wird auch in diesem Band die Elternarbeit thematisiert: Welche Aufgaben haben Eltern von jugendlichen Kindern und wo brauchen sie Unterstützung durch Angebote der medienpädagogischen Elternarbeit?

Bestellmöglichkeit

Schriftenreihe Medienkompetenz Band 2
Acht- bis Dreizehnjährige: Wir sind doch keine Babys mehr!

undefined

Oktober 2013

Sie möchten keinesfalls mehr als Kinder betrachtet werden, doch zu den Jugendlichen gehören sie auch noch nicht: Teenies im Alter von acht bis dreizehn Jahren, in der Übergangsphase zwischen Kindheit und Jugend. Der Wunsch nach Eigenständigkeit und Loslösung drückt sich auch in den Medienvorlieben aus. Angebote für Kinder, werden nicht selten als „Kinderkram“ abgewertet, von Angeboten, die sich eigentlich an Jugendliche richten sind sie fasziniert. Nicht nur für die Heranwachsenden, auch für pädagogische Fachkräfte und Eltern ist diese Lebensphase eine große Herausforderung. Es gilt, eine neue Balance zwischen Behüten und Loslassen zu finden.

Band II der Schriftenreihe Medienkompetenz nimmt die Gruppe der 8- bis 13-Jährigen genauer in den Blick: Was kennzeichnet diese Entwicklungsphase und welche Bedeutung haben Medien in diesem Alter? Welche Unterstützung brauchen die Jungen und Mädchen, um Medien kompetent zu nutzen? Behandelt werden die Medien Fernsehen, Computerspiele oder Internet. Medienprojekte, die sich in der Praxis bewährt haben und Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Eltern werden vorgestellt.

Bestellmöglichkeit

Schriftenreihe Medienkompetenz Band 1
Drei-bis Achtjährige - Aufwachsen in mediatisierten Lebenswelten

undefined

Juli 2013

Frühkindliche Bildung wird heute als entscheidender Faktor für mehr Chancengerechtigkeit gesehen. Das schließt die frühkindliche Medienbildung mit ein. Doch gerade bei der frühkindlichen Medienerziehung scheiden sich  immer noch die Geister. Dabei sind kindliche Lebenswelten auch Medienwelten, und das von Anfang an. Ein Aufwachsen in einem „Schonraum ohne Medien“ ist kaum zu verwirklichen und auch nicht angebracht. Um einen sinnvollen und verantwortungsvollen Umgang mit Medien zu fördern, muss man früh beginnen, Kinder mit altersspezifischen Angeboten zu unterstützen.

Band I der neu aufgelegten Schriftenreihe Medienkompetenz setzt sich mit verschiedenen Aspekten der frühkindlichen Medienerziehung auseinander und nimmt die Drei-bis Achtjährigen in den Blick. Dazu gibt es Beiträge, wie mit einfachen Mitteln die Medienkompetenz von Kindern gefördert werden kann, welche Bedeutung Fernsehen, Computer und Computerspiele in diesem Alter haben.

Ein Beitrag beschäftigt sich mit dem Stellenwert der Medienerziehung in der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern und in einem Positionspapier werden die zeitgemäßen Anforderungen an diese Berufsgruppe im Hinblick auf Medienerziehung  skizziert. Abschließend werden Möglichkeiten und Voraussetzungen für gelingende medienpädagogische Elternarbeit beschrieben. Hinweise auf hilfreiche Seiten im Netz runden das Heft ab.

Bestellmöglichkeit

 

 

© 2017 Aktion Jugendschutz Baden-Württemberg