Suchtprävention Gesundheitsförderung

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Drogen- und Suchtbericht 2017

Der jährlich erscheinende Bericht gibt eine umfassende Übersicht über die Aktivitäten der Bundesregierung im Drogen- und Suchtbereich. Mehr Informationen

Erste Hilfe Internetsucht

Informationen, Selbsttest, Beratung
Ein Angebot des Universitätsklinikums Tübingen

Aktuelle Studien der BZgA zu den Themen Cannabis, Alkohol und Rauchen

Untersuchung zum Konsum von Alkohol, von alkoholbezogenem Wissen, Einstellungen, Selbstwirksamkeit, sozialen Normen und der kommunikativen Erreichbarkeit Jugendlicher und junger Erwachsener durch Präventionsmaßnahmen zu Alkohol sowie Untersuchung zum Konsum von Tabak, E-Zigaretten, E-Shishas und Cannabis.

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Fachgebiet Suchtprävention

Was ist Suchtprävention?

Suchtprävention ist der handlungsleitende Begriff für alle Aktivitäten, die in ihrer Zielsetzung einem problematischen und gesundheitsgefährdenden Suchtverhalten vorbeugen sollen.

Dabei gilt es, die Risikofaktoren in der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen zu minimieren. Gleichzeitig sollen sie mit Kompetenzen ausgestattet werden, die sie vor Suchtverhalten schützen können. Junge Menschen sollen begleitet und unterstützt werden, die Anforderungen ihres Lebens zu bewältigen ohne in dieser sensiblen Lebensphase Schaden zu nehmen.

Prävention kann nur gelingen, wenn die wichtigsten Bereiche, die zur Suchtentstehung entscheidend beitragen, in der Präventionsarbeit berücksichtigt werden.

Welche Inhalte sind in der Suchtprävention von Bedeutung?

Die Strategien der Suchtpräventionsarbeit haben sich von der Abschreckungsstrategie über die Defizitorientierung hin zur Ressourcenorientierung ständig weiterentwickelt.

Heute stehen folgende Ziele der Suchtprävention im Vordergrund:

  • resilienzfördernde Lebenskompetenzen zu vermitteln
  • möglichst früh individuelle Ressourcen zu fördern und dabei die strukturellen Bedingungen einzubeziehen
  • den schädlichen Konsums von Suchtmitteln im Kinder- und Jugendalter zu verhindern
  • einen gesunden Lebensstil zu fördern und gesunde Lebensbedingungen zu schaffen
  • Strukturen und Räume zu gestalten, in denen ein gesundes Aufwachsen möglich ist

Wirksame Suchtprävention berücksichtigt die individuelle Lebenslage und Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen. Der sozioökonomische Status und soziokulturelle Hintergrund erfordern ebenso wie Alter und Geschlecht spezifische Konzepte und Methoden. Suchtprävention ist Teil einer umfassenden ganzheitlichen Präventionsarbeit.

 

Das Angebot

  • Fachveranstaltungen und Fortbildungen
  • Publikationen wie Arbeitshilfen und ajs-Kompaktwissen zur themenbezogenen Information
  • Fachliche und konzeptionelle Beratung für Multiplikator/innen in schulischen und außerschulischen Arbeitsfeldern
  • Hinweise auf Fachliteratur
  • Unterstützung bei der Suche nach Referent/innen
  • Vernetzungsangebote und Vermittlung von Kooperationspartner/innen vor Ort
  • Weitergabe von Adressen regionaler bzw. überregionaler Fach- und Beratungsstellen


Fachreferentin: 
Ute Ehrle, Tel. 07 11/2 37 37 19

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