Suchtprävention Gesundheitsförderung

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Änderung im Jugendschutzgesetz

Elektronische Zigaretten und E-Shishas dürfen ab sofort nicht mehr an Kinder und Jugendliche verkauft werden. Die Gesetzesänderung gilt seit 1. April 2016, mehr Informationen.

Drogen- und Suchtbericht 2015

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung hat den Drogen- und Suchtbericht 2015 vorgestellt. Der Bericht stellt die aktuellen Daten und Fakten sowie die Entwicklungen der Drogen- und Suchtpolitik der Bundesregierung im Jahr 2014 dar. Mehr Informationen

Aktuelle Studien der BZgA zu den Themen Cannabis, Alkohol und Rauchen

Untersuchung zum Konsum von Alkohol, von alkoholbezogenem Wissen, Einstellungen, Selbstwirksamkeit, sozialen Normen und der kommunikativen Erreichbarkeit Jugendlicher und junger Erwachsener durch Präventionsmaßnahmen zu Alkohol sowie Untersuchung zum Konsum von Tabak, E-Zigaretten, E-Shishas und Cannabis.

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Betäubungsmittelgesetz: Verbot 28 weiterer synthetischer Substanzen

Mit der im Juli 2012 in Kraft getretenen 26. Verordnung zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften wurden neue psychoaktive Substanzen dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) unterstellt.

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Fachgebiet Suchtprävention

Was ist Suchtprävention?

Suchtprävention ist der handlungsleitende Begriff für alle Aktivitäten, die in ihrer Zielsetzung einem problematischen und gesundheitsgefährdenden Suchtverhalten vorbeugen sollen.

Dabei gilt es, die Risikofaktoren in der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen zu minimieren. Gleichzeitig sollen sie mit Kompetenzen ausgestattet werden, die sie vor Suchtverhalten schützen können. Junge Menschen sollen begleitet und unterstützt werden, die Anforderungen ihres Lebens zu bewältigen ohne in dieser sensiblen Lebensphase Schaden zu nehmen.

Prävention kann nur gelingen, wenn die wichtigsten Bereiche, die zur Suchtentstehung entscheidend beitragen, in der Präventionsarbeit berücksichtigt werden.

Welche Inhalte sind in der Suchtprävention von Bedeutung?

Die Strategien der Suchtpräventionsarbeit haben sich von der Abschreckungsstrategie über die Defizitorientierung hin zur Ressourcenorientierung ständig weiterentwickelt.

Heute stehen folgende Ziele der Suchtprävention im Vordergrund:

  • resilienzfördernde Lebenskompetenzen zu vermitteln
  • möglichst früh individuelle Ressourcen zu fördern und dabei die strukturellen Bedingungen einzubeziehen
  • den schädlichen Konsums von Suchtmitteln im Kinder- und Jugendalter zu verhindern
  • einen gesunden Lebensstil zu fördern und gesunde Lebensbedingungen zu schaffen
  • Strukturen und Räume zu gestalten, in denen ein gesundes Aufwachsen möglich ist

Wirksame Suchtprävention berücksichtigt die individuelle Lebenslage und Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen. Der sozioökonomische Status und soziokulturelle Hintergrund erfordern ebenso wie Alter und Geschlecht spezifische Konzepte und Methoden. Suchtprävention ist Teil einer umfassenden ganzheitlichen Präventionsarbeit.

 

Das Angebot

  • Fachveranstaltungen und Fortbildungen
  • Publikationen wie Arbeitshilfen und ajs-Kompaktwissen zur themenbezogenen Information
  • Fachliche und konzeptionelle Beratung für Multiplikator/innen in schulischen und außerschulischen Arbeitsfeldern
  • Hinweise auf Fachliteratur
  • Unterstützung bei der Suche nach Referent/innen
  • Vernetzungsangebote und Vermittlung von Kooperationspartner/innen vor Ort
  • Weitergabe von Adressen regionaler bzw. überregionaler Fach- und Beratungsstellen


Fachreferentin: 
Ute Ehrle, Tel. 07 11/2 37 37 19

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