Jugendmedienschutz

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Gegen Stolperfallen im Internet

Das Internet bietet grenzenlose Möglichkeiten, aber lockt auch Betrüger und "schwarze Schafe" an. Zwei neue Internetportale informieren über Sicherheit und Rechte im Internet. 

Verbraucher-sicher-online.de, ein Projekt der TU Berlin, stellt Infos zur Verfügung, um sich sicher im Netz zu bewegen, Daten zu sichern und den Computer sauber zu halten. Es beantwortet zahlreiche Fragen zu den Themen Online-Banking, Datensicherung, Werbeflut im elektronischen Postfach und E-Mail-Verschlüsselung.

surfer-haben-rechte.de wird vom Bundesverband der Verbraucherzentralen betrieben und liefert Infos zu Rechtsthemen wie etwa Urheber- und Vertragsrecht oder Datenschutz und zeigt auf, was sie im Online-Alltag bedeuten.

Gesetzliche Grundlagen

Grundgesetz Artikel 5
  • Meinungsfreiheit und Jugendschutz
  • Freiheit der Kunst und Jugendschutz


Strafgesetzbuch

  • § 86: Verbot der Verbreitung von Propagandamitteln verfassungsfeindlicher Organisationen
  • § 130: Verbot von Verherrlichung, Verharmlosung oder Propagierung von Gewalt und Aufstachelung zum Rassenhass
  • § 131: Verbot von Schriften, die grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen schildern, die eine Verherrlichung oder Verharmlosung solcher Gewalttätigkeiten ausdrücken
  • § 184 StGB: Verbot der Verbreitung pornografischer Schriften (an unter 18-Jährige), generelles Verbot der sog."harten Pornografie"

Jugendschutzgesetz (JuSchG) 
  • § 12: Alterskennzeichung von Bildträgern mit Filmen oder Spielen
  • § 14: Alterskennzeichung von Filmen und Film- und Spielprogrammen
  • § 15: Jugendgefährdenden Trägermedien und Verbreitungsverbote, denen diese unterliegen
  • § 17:  Aufgaben der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien
  • § 18: Liste jugendgefährdender Medien


Rundfunkstaatsvertrag

  • § 3 regelt Jugendschutzbestimmungen für öffentlich- rechtliche und private Anbieter
  • Bestimmung von Jugendschutzbeauftragten bei den Sendern

Staatsvertrag über den Schutz der Menschenwürde und den Jugendschutz in Rundfunk und Telemedien - Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMstV)
  • regelt Fragen des Kinder- und Jugendschutzes in elektronsichen Informations und Kommunikationsmedien (Rundfunk, Fernsehen und Telemedien

Sicherheit im Internet

Auf den Seiten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik erfahren Sie Wissenswertes zum Schutz vor Viren oder Würmern und anderen Störenfrieden.

Außerdem Infomationen zum Kinderschutz, so z.B. zu Filtersystemen oder zum Chatten.

Jugendschutzprogramm.de: JUSPROG

Jugendschutzprogramm.de (kurz: JUSPROG) bietet einen sogenannten Negativ-Filter. Wird der Filter beispielsweise von Eltern auf dem heimischen Computer aktiviert, so sind die in der Negativ-Liste verzeichneten Webseiten nur noch per Passwort-Eingabe zu erreichen.

JUSPROG ist selbst keine Filter-Software, sondern bietet die Negativ-Liste für den deutschsprachigen Raum an. Die eigentliche Filtersoftware stellt die international operierende und weltweit anerkannte Internet Content Rating Association (ICRA) kostenlos zur Verfügung. JUSPROG ist also eine Art deutsches PlugIn für die internationale ICRA-Software.

Die Systeme ICRA-Deutschland und JUSPROG sind von der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) für einen befristeten Modellversuch (18 Monate) zum Schutz vor entwicklungsbeeinträchtigenden Angeboten im Internet zugelassen.

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