Aktion Jugendschutz Aktuell

Medienpädagogik in der Kinder- und Jugendhilfe

Audio-Beiträge der Tagung am 1. Okt. 2014 - u.a. den Vortrag von  Prof. Dr. phil. Nadia Kutscher - finden Sie hier

Einen Bericht zur Tagung gibt es hier auf den Seiten des Kindermedienlandes Baden-Württemberg.

Kindermedienland Baden-Württemberg

Unser Angebot für die Sozialpädagogische Familienhilfe finden Sie hier.

Der blaue Faden - eine Sendung von Kindern für Erwachsene

In der aktuellen Ausgabe zum Thema Partizipation und Mitbestimmung von Kindern wird auch über die Jahrestagung der Aktion Jugendschutz berichtet.

Weiterbildung zum Jungenarbeiter

Am 9. Dezember 2014 startet bereits der fünfte Durchgang dieser einjährigen berufsbegleitenden Weiterbildung. Informationen zu den Inhalten der Weiterbildung und Bewerbungsunterlagen erhalten Sie bei der LAG Jungenarbeit Baden-Württemberberg e.V. , zum Programm

Partizipation von Kindern und Jugendlichen

war das Thema unserer Jahrestagung am 15. Mai. Downloads zur Tagung finden Sie hier

Netzwerk rassismuskritische Migrationspädagogik

versteht sich als Forum von Fachkräften aus den Bereichen Soziale Arbeit, Schule, Bildung/Weiterbildung, Hochschule, die sich einer rassismuskritischen Migrationspädagogik verpflichtet fühlen.
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Jugendschutz braucht Ihr Engagement

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Konfrontation in der Pädagogik

4. Dezember 2014, Stuttgart

Der konfrontative Ansatz in der Pädagogik galt als erfolgreich und war zugleich immer umstritten. Einige Fachkräfte bewerteten ihn als zielführend, andere lehnten ihn ab, nahmen ihn wahr als „anschreien und fertigmachen“. Mit dem Arbeitsprinzip „beharrlich Verantwortung zurückgeben“ bewegen sich aktuelle Entwürfe weg von der Defizit- hin zur Lösungsorientierung. In der Gruppen- wie auch in der Einzelarbeit geht es um Beziehungsaufbau, um die Lösung individueller Probleme, um Anerkennung von Grundbedürfnissen und um die Entwicklung von Zukunfts-Perspektiven (RAP).

Einmal mehr stellen sich Fragen nach der Qualität der Umsetzung: Wie müssen Fachkräfte ausgebildet sein, um diesen Ansatz glaubwürdig und zugleich menschenwürdig umzusetzen? Wie sind in der Arbeitsbeziehung „Nähe und Distanz“ auszubalancieren? Wie wird Macht ausgeübt? In welche flankierenden Angebote muss Konfrontation eingebettet sein, damit sie tatsächlich hilfreich und entwicklungsfördernd wirken kann?

Wir freuen uns auf die Diskussion mit Ihnen und laden Sie herzlich ein!

Zum Programm, zur Anmeldung (bis 12. November 2014)

Dran bleiben! Deeskalation und Eskalation in Schule und Jugendhilfe

Seminar vom 9. bis 10. Dezember 2014, Ostfildern

Im Umgang mit Regelverletzungen und Grenzüberschreitungen brauchen pädagogische Fachkräfte ein vielfältiges Handlungsrepertoire.

Wann sind Deeskalations-Strategien sinnvoll, wann helfen bewusst geführte Eskalationen weiter? Diesen Fragen wird unter fachkundiger Anleitung von Frank Müller praktisch und theoretisch nachgegangen.

Zum Programm, zur Anmeldung

Kindermedienland Baden-Württemberg
Medienpädagogische Fortbildung für die sozialpädagogische Familienhilfe

Die ajs wird im Auftrag des Staatsministeriums das Angebot "Medienpädagogische Fortbildung für die sozialpädagogische Familienhilfe" fortführen.

In diesem Projekt werden Fachkräfte der Sozialpädagogischen Familienhilfe aus ausgewählten Stadt- und Landkreisen Baden-Württembergs qualifiziert, die dann Familien in ihrem Alltag direkt erreichen und so gezielt in der Medienerziehung unterstützen können.

Nachdem in den vergangenen drei Jahren 370 Fachkräfte und die von ihnen betreuten Familien in 26 Stadt- und Landkreisen an dem Fortbildungsangebot teilgenommen haben, können nun nochmals 10 weitere Regionen in Baden-Württemberg das Angebot in Anspruch nehmen.

Die im Rahmen der Qualifizierung notwendigen Schulungen und Workshops finden vor Ort in den Stadt- oder Landkreisen statt und sind für die teilnehmenden Fachkräfte kostenlos. Alle Teilnehmenden erhalten zum Abschluss der Fortbildung eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung.

Die organisatorischen Fragen werden vor Ort abgesprochen und die Rahmenbedingungen können je nach Bedarf modifiziert werden.

Flyer mit detaillierten Informationen zur Struktur des Angebots und Bewerbungmodalitäten.

Information und Beratung:
Ursula Kluge, Tel. (07 11) 2 37 37 17

Zwangsverheiratung geht uns alle an!
Grundlagen und Möglichkeiten der Prävention und Intervention

Zertifizierte Fortbildung ab April 2015

In Konfliktfällen mit ihren Familien und insbesondere im Fall von möglicher Zwangsverheiratung sind Jugendliche mit Migrationshintergrund besonders auf die niederschwellige Unterstützung und den angemessenen Schutz unserer Gesellschaft angewiesen.

Um diese Unterstützung zu gewährleisten, wird das Ministerium für Integration kommunale Ansprechpersonen für die Bekämpfung von Zwangsverheiratung und Gewalt im Namen der sogenannten Ehre qualifizieren und stellt dafür die erforderlichen Mittel zur Verfügung. Ziel ist es, dass künftig in allen Stadt- und Landkreisen entsprechend geschulte Fachkräfte zur Verfügung stehen, die von Zwangsverheiratung oder Gewalt im Namen der sogenannten Ehre bedrohte Menschen kompetent unterstützen können.

Ein zentraler Baustein für die Prävention und Intervention in diesem Bereich ist diese modulare Fortbildung der Aktion Jugendschutz (ajs).

Information und Beratung: Bernhild Manske-Herlyn, Tel. (0 11) 2 37 37 13

Anmeldeformular

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