Aktion Jugendschutz Aktuell

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Angebote der AGJ im Bereich Kinder- und Jugendschutz


AGJ, Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V., Abteilung Kinder- und Jugendschutz und Fortbildung

Geht doch?!

Ansätze wirksamer Förderung für besonders auffällige junge Menschen

13.-15. Feb., Evangelische Akademie Bad Boll Informationen

Kindermedienland Baden-Württemberg

Unser Angebot für die Sozialpädagogische Familienhilfe finden Sie hier.

Mit Medien leben und lernen

Medienbildung ist Gegenstand der Kinder- und Jugendhilfe! Positionspapier der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ

Noch Plätze frei

Pädagogisches Handeln in der Einwanderungsgesell-
schaft
 -
eine berufsbegleitende Weiterbildung für Mitarbeiter/-innen aus Jugendhilfe, Jugendarbeit und Schule, Beginn am den 9./10. Juli 2015. Mehr Informationen

Trauma-Ambulanz eröffnet

Die Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V. hat eine Trauma-Ambulanz eröffnet und bietet Akutversorgung vor allem für Opfer von Gewalt- und Sexualstraftaten an. Stadt und Landkreis Karlsruhe übernehmen die Schirmherrschaft.

Sie möchten zeitnah per Mail über unsere Tagungsangebote informiert werden? Nutzen Sie unseren E-Mail-Verteiler.

Jugendschutz braucht Ihr Engagement

werden Sie Mitglied im Förderverein der ajs. Mehr Informationen ...

ajs-Jahrestagung 2015

12. Mai 2015 im Hospitalhof in Stuttgart

Sie sind die Generation Social Media oder die Generation Praktikum, werden als Komasäufer, Nesthocker, Digital Natives und pragmatische Karrieristen bezeichnet: Das Bild von Jugend ist vielfältig und widersprüchlich. Die Jugend macht ihr eigenes Ding und versucht so gut wie möglich zurecht zu kommen. Die Erwachsenen verstehen die Jugend nicht (mehr). Schon gar nicht, wenn sie von ihr erwarten, nonkonformistisch für neue Gesellschaftsentwürfe einzutreten, die auch die „Alten“ nicht haben.

Weshalb ist „die“ Jugend so, wie sie angeblich ist? Wie geht sie mit einer Situation um, in der alle Lebensbereiche dem Diktat der ökonomischen Verwertbarkeit unterworfen zu sein scheinen, in der es gilt, ständig ein „unternehmerisches Selbst“ zu zeigen und dabei die eigenen Leistungen fortwährend zu inszenieren wie auch bewerten zu lassen. Einer Gesellschaft, in der Scheitern immer dem Individuum angelastet wird und Solidarität nur selten spürbar ist. Einer Gesellschaft, in der ein Rückzug ins Private und in den Konsum legitime Mittel sind, um dem sich von den alltäglichen Zumutungen zu erholen.

Und was ist mit all denen, die diese „Kulturtechniken“ nicht ausreichend beherrschen, denen die aufgrund einer schwierigen Bildungsbiografie kaum Perspektiven haben. Oder mit denen, die einer bedrohlich erscheinenden Infragestellung aller Gewissheiten mit einfachen, oft radikalen Antworten begegnen wollen?

Wir laden Sie ein, die vielfältigen Auseinandersetzungsformen der Jugend mit der derzeitigen Situation genauer kennen zu lernen und auch zu überlegen, welche Bedeutung sie für die pädagogische Arbeit haben.

Programm (Gesamtansicht), Programmfolder in Einzelseiten, zur Anmeldung (bis 4. Mai 2015)

Zwangsverheiratung geht uns alle an!
Grundlagen und Möglichkeiten der Prävention und Intervention

Zertifizierte Fortbildung ab April 2015

In Konfliktfällen mit ihren Familien und insbesondere im Fall von möglicher Zwangsverheiratung sind Jugendliche mit Migrationshintergrund besonders auf die niederschwellige Unterstützung und den angemessenen Schutz unserer Gesellschaft angewiesen.

Um diese Unterstützung zu gewährleisten, wird das Ministerium für Integration kommunale Ansprechpersonen für die Bekämpfung von Zwangsverheiratung und Gewalt im Namen der sogenannten Ehre qualifizieren und stellt dafür die erforderlichen Mittel zur Verfügung. Ziel ist es, dass künftig in allen Stadt- und Landkreisen entsprechend geschulte Fachkräfte zur Verfügung stehen, die von Zwangsverheiratung oder Gewalt im Namen der sogenannten Ehre bedrohte Menschen kompetent unterstützen können.

Ein zentraler Baustein für die Prävention und Intervention in diesem Bereich ist diese modulare Fortbildung der Aktion Jugendschutz (ajs).

Information und Beratung: Bernhild Manske-Herlyn, Tel. (0 11) 2 37 37 13

Anmeldeformular

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