Veranstaltungen
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Hinsehen, handeln, schützen - Prävention sexualisierter Gewalt bei Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen
Seminar am 26. März 2026, Stuttgart Degerloch
in Kooperation mit Kobra e.V.
Kinder und Jugendliche mit kognitiven Beeinträchtigungen und Förderbedarf haben im Vergleich zu Gleichaltrigen ein erhöhtes Risiko sexualisierte Gewalt zu erleben. Im Rahmen des Seminars möchten wir Fachkräfte dafür sensibilisieren. Hierzu wird zunächst der Blick auf die psychosexuelle Entwicklung der Heranwachsenden gerichtet, um davon ausgehend darzustellen, was unter sexualisierter Gewalt verstanden werden kann. Strategien zur Prävention sexualisierter Gewalt werden aufgezeigt. In Kooperation mit Kobra e.V. - Beratungsstelle gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen.
Zum Programm, eine Anmeldung ist nicht mehr möglich. Vielen Dank für Ihr Interesse!
sehn#süchte: Suchtprävention im Kindes- und Jugendalter
Digitale Fortbildungsreihe 2026-2027
Die Online-Reihe sehn#süchte richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die Kinder und Jugendliche in ihrem Alltag begleiten, stärken und schützen. In mehreren kompakten, praxisnahen Modulen werden aktuelle Themen der Suchtprävention beleuchtet - neue Konsummuster und Trends gepaart mit psychischen und sozialen Belastungen, die junge Menschen heute prägen. Fachkräfte erhalten fundiertes Wissen, konkrete Handlungsmöglichkeiten und alltagsnahe Impulse für die Arbeit in Jugendhilfe, Schule und außerschulischer Bildung.
Unaufgeregt wertvoll: Digitale Fortbildungsreihe „Sexuelle Bildung in der Kita“
Kooperation der ajs mit dem pro familia Landesverband Baden-Württemberg e.V.
Dieses Fortbildungsangebot greift wichtige Themen sexueller Bildung im Kita-Alltag auf. Sexuelle Bildung schützt vor sexualisierter Gewalt. Pädagogische Fachkräfte und Bezugspersonen brauchen Hintergrundwissen und Ideen im Umgang mit kindlicher Sexualität, die sich grundlegend von der Sexualität Erwachsener unterscheidet.
Neben einem theoretischen Input haben pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen die Möglichkeit in den Diskurs zu gehen und Fragen zu stellen.
Mehr Informationen (incl. Termine 2026)
Junge*SUCHTAusweg
Verstehen, stärken, vorbeugen: Suchtprävention in der Arbeit mit Jungen*
Kostenfreier Online-Workshop am 29. April 2026, 09:00 bis 13:00 Uhr, digital per ZOOM
in Kooperation mit der LAGJ*M* BW
Bei fast allen stoffgebundenen und nicht-stoffgebundenen Süchten gibt es deutlich mehr männliche* Abhängige als weibliche*. Jungen* konsumieren signifikant mehr legale und illegale Drogen als Mädchen*. Neben sozialen Normen, den Anforderungen an Jungen* in Strukturen hegemonialer Männlichkeit, männlichem Risikoverhalten sowie anderen sozialen und gesellschaftlichen Faktoren gibt es auch biologische Gründe, warum Jungen* einen höheren Suchtmittel- und Drogenkonsum und somit auch ein höheres Gefährdungsrisiko für eine Suchtentwicklung haben.
In diesem Workshop erfahren Sie, wie Jungen* effektiv in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützt werden und sie für die Gefahren von Sucht sensibilisieren können. Der interaktive Online-Workshop bietet Fachkräften aus der Jugendhilfe praxisnahe Ansätze und wertvolle Impulse, um Suchtprävention gezielt in der Arbeit mit Jungen* umzusetzen.
Informationen zum Programm (auf der Seite der LAG*J*M*BW) Die Veranstaltung ist ausgebucht, wir danken für Ihr Interesse!
Rangeln und Raufen - Faires Kämpfen in Jugendhilfe, Schule und Sportverein
Seminar vom 11. bis 12. Juni 2026, Albstadt
in Kooperation mit dem KVJS-Landesjugendamt und dem LSV-Landessportverband
Wenn Kinder oder Jugendliche untereinander raufen, kann das bei allen Beteiligten große Begeisterung auslösen. Sie können dabei ihre Kraft zeigen, ihren Körper spüren und Selbstwirksamkeit erleben. Was kann ausgelebt werden, wenn jemand spielerisch „aufs Kreuz gelegt“ wird? Gibt es diesbezüglich Besonderheiten bei Mädchen und Jungen – und wenn ja, welche? Worin genau liegt der entwicklungsfördernde Wert und welche gewaltpräventiven Anteile enthält dieser Ansatz? In den Trainingseinheiten werden praktische Übungen mit theoretischem Hintergrund, Einsatzmöglichkeiten und Reflexion verknüpft.
Kinder lernen einen konstruktiven Umgang mit Konflikten
Gewaltprävention in der Kindertageseinrichtung
Seminar am 12. Juni 2026 von 9:00-16:00, Herrenberg Gültstein
Kooperationsangebot von KVJS - Landesjugendamt und ajs
Im Alltag von Kindertageseinrichtungen gibt es immer wieder Situationen, in denen Aggression und Gewalt eine Rolle spielen. Kindliche Aggressionen und Konflikte sind eine wichtige Ressource, denn ohne sie gäbe es oftmals keine Klärung oder keine Weiterentwicklung.
Damit Kinder aus Konflikten wirklich lernen können, brauchen sie Erwachsene, die sie sicher und entwicklungsangemessen begleiten. In diesem Seminar stärken Fachkräfte ihre Handlungskompetenz im Umgang mit sozialen Konflikten. Sie lernen, Ihre eigene Haltung zu reflektieren und angemessene Methoden anzuwenden. Mit theoretischen Impulsen, praktischen Übungen und dem Austausch über Alltagssituationen entwickeln sie neue Perspektiven und erweitern ihr Handlungsrepertoire
Zielgruppe: Leitungen von Kindertageseinrichtungen
Mehr Information und Anmeldung (über die Seite des KVJS)
#smash: Jugendliche Liebes- und Lebenswelten
Fachtag am 16. Juli 2026, Bezirksärztekammer Nord-Württemberg, Stuttgart
Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper, Liebe und Sexualität ist zentrale Entwicklungsaufgaben im Jugendalter. In der digitalen Lebenswelt finden diese Aushandlungsprozesse zunehmend auch online über WhatsApp, TikTok, Instagram oder Internetseiten statt. Im Rahmen des Fachtags werden Grundlagen aus der sexuellen Bildung in Bezug auf Jugendliche sowie der Mediennutzung in diesem Lebensalter vermittelt. Die digitalen Liebes- und Lebenswelten von Jugendlichen werden in den Blick genommen, Potenziale und Risiken gleichermaßen beleuchtet.
Sexuelle Bildung mit Jugendlichen - Gesundheitsförderung und Prävention
2. - 3. Juli 2026, Tagungszentrum Gültstein
in Kooperation mit dem KVJS, mit einer Referentin von sexOlogisch
Sexualität ist als Thema in der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit immer präsent, sexuelle Bildung somit ein wichtiger Bestandteil pädagogischer Arbeit mit jungen Menschen. Sie befähigt, den eigenen Körper zu kennen, sowie eigene und Bedürfnisse anderer wahrzunehmen und Grenzen zu achten.
Doch kann es vorkommen, dass Wissen oder die richtigen Worte fehlen. Im Rahmen der Fortbildung werden die Möglichkeiten alters- und geschlechtergerechter sexueller Bildung fokussiert. Methoden, um mit Jugendlichen zu den Themen Gefühle, Sexualität, Beziehungen, Identität und Pornografie zu sprechen und zu arbeiten, werden vorgestellt.
Die Reflexion der eigenen Haltung wie auch die Diskussion über förderliche Rahmenbedingungen sind ebenfalls Bestandteil der Fortbildung. Es gibt Raum und Zeit für Fragestellungen aus der Praxis. Gearbeitet wird im Plenum und in Kleingruppen mit Vortrag, Diskussion und praktischen Übungen.
Mehr Informationen und Anmeldung (über die Seite des KVJS)
Besonders gefährdet?
Umgang mit Substanzkonsum in der stationären Jugendhilfe
Fachliche Grundlagen und pädagogische Reflexion
20.10. – 21.10.2026, Tagungsstätte Thomashof Karlsruhe
Junge Menschen in der stationären Jugendhilfe konsumieren Suchtmittel überproportional häufig auf riskante Weise und sind in besonderem Maße gefährdet. Ihre familiären und biografischen Hintergründe weisen oftmals Faktoren wie Gewalterfahrungen, problematischen Konsum von Alkohol und anderen Drogen im Elternhaus, Vernachlässigung u.v.m. auf. Es handelt es sich hier um eine Hochrisikogruppe in Bezug auf den riskanten Konsum von Suchtmitteln.
Der Prävention muss besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Dies stellt Fachkräfte der stationären Jugendhilfe vor komplexe fachliche und pädagogische Herausforderungen. Die Fortbildung greift diese auf und bietet einen strukturierten Rahmen zur fachlichen Auseinandersetzung. Auf Grundlage aktueller Wissensbestände zu werden professionelle Haltungen reflektiert und praxisnahe Ideen für die Entwicklung von Handlungsleitlinien für den Umgang mit Konsumvorfällen erarbeitet.
Medienpädagogische Konzeption für die stationären und teilstationären Hilfen zur Erziehung

Fortbildung vom 02. März 2027 bis 06. Juli 2027, Jugendherberge Stuttgart, dazwischen Online-Phasen
in Kooperation mit dem KVJS-Landesjugendamt
Dieses Fortbildungsangebot richtet sich an Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung, die für ihre Arbeit eine medienpädagogische Konzeption entwickeln möchten. Die Fortbildung umfasst zwei eintägige Präsenztermine und zwei halbtägige Onlinetermine.
Medienpädagogische Fortbildung für die Sozialpädagogische Familienhilfe
Im Rahmen der Initiative MedienFokus (Kindermedienland) Baden-Württemberg
Verschiedene Fortbildungsangebote für Fachkräfte der sozialpädagogischen Familienhilfe, die aktuelle Fragen der Medienerziehung in Familien aufgreifen.
Das Fortbildungsprogramm Konflikt-KULTUR wird vom Referat Kinder- und Jugendschutz des Fachverbandes für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e. V. (AGJ) angeboten. Konflikt-KULTUR richten siche an alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, insbesondere jedoch an Fachkräfte in Schulen.